Fotos

Hier finden Sie eine Galerie mit Fotos von Kläranlagen und Gewässern in NRW

Ozonanlage Duisburg-Vierlinden

Auf der Kläranlage Duisburg-Vierlinden wird als vierte Reinigungsstufe zur Mikroschadstoffelimination eine Ozonung betrieben. Das Übersichtsbild zeigt links das Reaktionsbecken, in der Mitte das Betriebsgebäude, in dem die Ozongeneratoren und die Messtechnik untergebracht sind und rechts den Sauerstofftank.

Sauerstofftank

Links der Sauerstofftank mit dem anschließenden Verdampfer. Von dort aus wird der Sauerstoff in die Ozongeneratoren geleitet.

Ozongenerator

Zwei Ozongeneratoren erzeugen aus dem reinen Sauerstoff Ozon.


Ozon-Eintragssystem

Beim eingesetzten Pumpe-Injektor-System wird mittels Treibwasserpumpe ein Abwasserteilstrom auf den notwendigen Treibwasserdruck gebracht. Im Injektor findet die Vermischung des Ozons mit dem Teilstrom statt. Durch einen statischen Mischer wird der ozonierte Teilstrom mit dem Hauptwasserstrom vermischt und dem Reaktionsbecken zugeführt.

MSR

Schaltbild der Ozonerzeugung

Schaltschema Gesamtanlage

Anlagensteuerung der Gesamtanlage

Ozonüberwachung Raumluft

Kontrollanzeige zur Überwachung der Ozonkonzentration und der Sauerstoffkonzentation in der Raumluft. Bei Ozonaustritt erfolgt Alarm.

Ozonreaktor

In zwei Behandlungsstraßen wird im abgedeckten Bereich das Abwasser mit Ozon behandelt. Der Ozonung nachgeschaltet ist die biologische Nachbehandlung.

Biologische Nachbehandlung

Die biologische Nachbehandlung des Abwassers erfolgt in einem Wirbelbettreaktor. Als Trägermaterial für die Biomasse wird Kunststoff eingesetzt. Dieser wird mit einer grobblasigen Belüftung in Schwebe gehalten und umgewälzt.

Ozonvernichter

Um den Eintrag von Restozon in die Atmosphäre zu vermeiden, wird der Gasraum im Ozonreaktor kontinuierlich abgesaugt. Das anfallende Gas wird in zwei Restozonvernichtern nachbehandelt.

Pulveraktivkohleanlage Dülmen

Die PAK-Anlage in Dülmen wurde in ein bereits bestehendes Gebäude integriert. Links sieht man das Nachklärbecken. Aus dem nachgeschalteten, hier nicht sichtbaren Trennbauwerk, wird das Abwasser mittels Förderschnecken der PAK-Anlage zugeführt. Anschließend wird das Abwasser mittels Förderschnecken der eigentlichen PAK-Anlage zugeführt. Der Aktivkohlespeicher in der Mitte ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Anlage.

Aktivkohle-Silo

Das Aktivkohle-Silo wurde von einem Künstler gestaltet.

Förderschnecken

Zwei Förderschnecken transportieren das Abwasser in die PAK-Anlage.

Kontaktbecken

In das linke Becken wird die dosierte Aktivkohle hinzugeführt und durch Rotoren gleichmäßig verteilt und in Schwebe gehalten. Im Anschluss wird dem Abwasser, zum Aufbau abtrennbarer Flocken, Flockungsmittel sowie Fällmittel zugegeben und dem nachgeschalteten Absetzbecken zugeführt.

 

 

Zusatz von Pulveraktivkohle

Durch dieses Rohr wird die angefeuchtete Pulveraktivkohle dem Abwasser zugesetzt. Die Dosierung erfolgt in der im PAK-Silo installierten Dosieranlage.

Aktivkohle-Silo

Hier wird die Pulveraktivkohle aus dem Silo der Dosiertechnik zugeführt.

Dosiertechnik

Die Dosiertechnik ist ein Herzstück der Anlage. Mittels einer hochempfindlichen Waage wird die Pulveraktivkohle auf ein tausendstel Gramm genau verwogen und durch eine Förderschnecke dem PAK-Kontaktbecken zugeführt.

Anlagensteuerung

Die Anlagensteuerung erfolgt aus der Leitwarte. Im oberen Teil des Schaltbildes befindet sich das Anlagenschema der vierten Reinigungsstufe.

Überwachung im Kontaktbecken

PAK-Anteil und CSB werden im Kontaktbecken gemessen und überwacht.

Pumpentechnik

Mächtige Pumpen sind erforderlich, um die Förderung des Abwassers und die PAK-Rückführung in das Kontaktbecken zu gewährleisten. Die Pumpentechnik ist unter den Kontaktbecken im Gebäude installiert.

 

 

Absetzbecken

Im Absetzbecken sedimentiert die Pulveraktivkohle. Ein Schieber befördert sie zum tiefsten Punkt des trichterförmigen Beckens. Von dort wird ein Teilstrom in das Kontaktbecken zur weiteren Ausnutzung der Adsorptionsfähigkeit der Kohle zurückgeführt. Das gereinigte Abwasser fließt in die Überlaufrinne und wird abgepumpt.

Pumpstation

Das gereinigte Abwasser wird aus der Ablaufrinne zum Ablauf gepumpt.

 

 

Ablauf

Die Rückhaltquote für Mikroschadstoffe beträgt in dieser Anlage ca. 80 - 90 %.

Wipperbach

Über den Wipperbach gelangt das gereinigte Abwasser zur Lippe.

Granulierte Aktivkohleanlage Gütersloh

Die GAK-Anlage in Gütersloh wurde in ein bestehendes Gebäude integriert. Hier wird ein Aktivkohlegranulat mit einer Korngröße von 3-5 mm eingesetzt. Vorteil der granulierten gegenüber der pulverisierten Aktivkohle ist die Möglichkeit zur Reaktivierung und damit der Mehrfachnutzung der Kohle.

Kontaktbecken

Zwei hintereinandergeschaltete Kontakbecken, im Bild vorne zu sehen, sind mit einer Bettung aus ca. 2m Aktivkohlegranulat versehen. Gut erkennbar sind die Filterkammern an den Rohren zur Neubefüllung mit Granulat am rechten Beckenrand.

Aktivkohlegranulat

Hier ist das eingesetzte Granulat gut zu erkennen. Durch die große Oberfläche der Aktivkohle ist diese hervorragend dazu geeignet, Mikroschadstoffen eine "Andockfläche" zu bieten.

Poroton-Kugeln

Den beiden GAK-Becken nachgeschaltet sind mehrere Becken mit Porotonkugeln, die der Nachfiltration dienen.

Fe3Cl

Zur Ausfällung wird Eisen(III)-Chlorid verwendet, das auch zur Phosphatausfällung eingesetzt wird. Wichtig ist das richtige Zusatzverhältnis, damit die GAK-Filter nicht verkleben und so unbrauchbar werden.

Testsäule

Um das richtige Mischungsverhältnis an Flockungsmitteln zu finden, wurde in der KA Gütersloh eine Testsäule installiert, mit der man das Flockungsverhalten vor dem Einsatz überprüfen kann.

Transparentes Testergebnis

In der Testsäule lässt sich das Flockungsverhalten genau verfolgen. Hier gut zu erkennen ist eine typische Korngröße des Aktivkohlegranulats.

Pumpentechnik

Pumpentechnik unter den GAK-Kontaktbecken.

Frischkohle-Altkohle

Die Befüllung mit frischer und die Entsorgung verbrauchter Aktivkohle als Granulat ist einfach per Tanklaster zu möglich. Links der Zufuhrstutzen für frisches Granulat, unten der Stutzen zum Absaugen der beladenen GAK.

Granulierte Aktivkohleanlage Abwasserverband Obere Lutter

Die Granulataktivkohleanlage der Kläranlage des Abwasserverbandes Obere Lutter besteht aus zwei separaten Gebäuden, der Vorfiltration und der eigentlichen GAK-Anlage. Die in der vierten Stufe gereinigten Abwässer werden anschließend in Schönungsteiche eingeleitet.

Vorfiltration

Die Vorfiltration erfolgt in einem separaten Gebäude. Danach wird das vorgefilterte Abwasser zur GAK-Anlage im Nebenbau gepumpt.

Überleitung zur GAK-Anlage

Aus der Vorfiltration wird das Abwasser zur GAK-Anlage übergeleitet, deren Becken im Bild links zu erkennen sind.

Kontaktbecken

In fünf hintereinander geschalteten Kontaktbecken mit einer GAK-Filterbetthöhe von ca. 2m wird das Abwasser gefiltert.

 

 

Aktivierung

Anschließend wird das gereinigte Abwasser aktiviert und in insgesamt fünf Becken mit einer BIOFOR-Bettung endgefiltert. Das so in einer vierten Stufe gereinigte Abwasser wird in Schönungsteiche geleitet.

Effizienz

Die vierte Stufe filtert zuverlässig Mikroschadstoffe aus. Die eingesetzte GAK kann auch nach einer Reaktivierung wieder verwendet werden, ohne dass die Rückhaltung der Mikroschadstoffe gefährdet wird. Die GAK wird erst nach wiederholtem Einsatz abschließend verbrannt.

Frischkohle-Altkohle

Die Befüllung mit frischer GAK und die Entsorgung des gebrauchten Filtermaterials erfolgt über den Anschluss eines Tanklasters an die enstprechenden Stutzen. Links ist der Frischkohleanschluss zu erkennen, rechts der Stutzen für das Absaugen gebrauchten Materials.

Zuführungsleitung

Im Bild zu sehen ist die Hauptzuführung des Abwassers aus der Vorfiltrationstufe in die GAK-Filterbecken.

Pumpentechnik

Die Beschickung der fünf GAK-Becken sowie der fünf BIOFOR-Filter erfolgt über eine moderne und leistungsstarke Pumpentechnik.