Themenschwerpunkte

Das Land NRW hat das Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe.NRW in 2014 wiederholt mit der Aufgabe beauftragt, den landesweiten, nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch auf der Suche nach Lösungen zur Minimierung der Gewässerbelastung zu stärken. Die Weiterführung des Erfahrungsaustausches steht dabei im Vordergrund. Dazu werden weitere Arbeiten zu Modell- und Forschungsvorhaben sowie zum Stand der Anlagentechnik um die Betrachtung des Vorkommens der Mikroschadstoffe [Karten] in Gewässern und deren öko- und humantoxikologischen Wirkungen [Stoffsteckbriefe] ergänzt.

Daneben wird der Information und Bewusstseinsbildung ein noch größerer Stellenwert beigemessen. Durch die Erstellung und Verbreitung allgemein verständlicher Informationen werden neben Fachexperten aus der Wasserwirtschaft nun auch die Politik sowie Bürgerinnen und Bürger angesprochen.

Die Kooperationen mit vergleichbaren Einrichtungen wie dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe in Baden-Württemberg und der VSA-Plattform „Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen“ in der Schweiz werden gemäß der internationalen Bedeutung des Themas weitergeführt und intensiviert.

Für die erforderlichen Abstimmungsprozesse mit den Kommunen und der Wasserwirtschaft, aber auch zur Überführung der Ergebnisse in Technische Regelwerke und Qualifizierungsprogramme, findet weiterhin eine Kooperation mit dem DWA Landesverband NRW statt.